FOREX-HANDEL für Anfänger – Devisenhandel

Der Devisenmarkt, der als FOREX oder einfach FX bezeichnet wird, ist ein globaler Markt für den Handel mit Devisen. Bei einem täglichen Handelsvolumen von mehr als 3 Billionen USD ist er der größte und dynamischste Markt der Welt.

Was ist FOREX-HANDEL?

Der Devisenhandel ist einfach. Ganz gleichgültig, ob Sie am Flughafen für 100 EUR US-Dollar kaufen oder ob eine Bank 100 Millionen US-Dollar in Japanische Yen eintauscht, in beiden Fällen handelt es sich um Devisengeschäfte. Zu den Beteiligten am Devisenmarkt gehören nicht nur große Finanzunternehmen, die mehrere Milliarden verwalten, sondern auch Privatpersonen, die mit wenigen hundert Dollar handeln.

Das Volumen, die Dynamik und die Möglichkeiten auf dem Devisenmarkt sind wirklich enorm. Einige sagen sogar, dass der Devisenmarkt ein nahezu perfekter Markt sei: alle Trader, ganz egal, ob sie Privatpersonen oder große Banken sind, handeln zu den gleichen Bedingungen und haben Zugang zu den gleichen Informationen. Der Markt bietet eine ungegrenzte Liquidität – man kann immer kaufen und verkaufen und es gibt keine Zugangsbarriere.

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Entdecken Sie den Online-Forexhandel für sich!

Dank der Möglichkeiten, die das Internet bietet, kann man auf dem Forex-Markt Trading betreiben, ganz genau wie die Trader der größten Banken und Investmentfonds.

Man benötigt nur einen Computer mit Internetzugang und ein Trading-Konto bei einem FOREX-Broker.

Wie funktioniert der Forex-Handel?

Auf dem Devisenmarkt werden Währungen gegen andere Währungen eingetauscht. Die einzige wichtige Größe auf dem Devisenmarkt ist der Wechselkurs zwischen zwei Währungen (Währungspaar). In der Zeitung oder auf einer Anzeigetafel haben Sie das bestimmt schon einmal gesehen:

Währungpaar Devisenkurs
EUR/USD 1,4515
GBP/USD 1,6430

Die Wechselkurse ändern sich fast jede Sekunde. Rund um die Uhr, an fünf Tagen der Woche, ist immer etwas los. Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Wechselkurs die Gesundheit der Wirtschaft des jeweiligen Landes bzw. der jeweiligen Zone widerspiegelt. Wenn zum Beispiel die Wirtschaft Europas stärker ist als die der USA, dann steigt der Kurs des Euros im Vergleich zum US-Dollar (EUR/USD ↑) und umgekehrt.

Wie kann man auf dem Forex-Markt Geld verdienen?

Hier ein Beispiel für einen Forex-Trade. Sie entschließen sich zum Kauf von 1000 Euro gegen US-Dollar. Der Wechselkurs EUR/USD, zu dem Sie KAUFEN, liegt bei 1.4500, also zahlen Sie 1 450 USD.

10 Tage später liegt der Wechselkurs EUR/USD für den VERKAUF von Euro gegen US-Dollar bei 1.5500. Sie verkaufen Ihre 1 000 EUR und erhalten 1 550 USD. Aus einer anfänglichen Investition in Höhe von 1 450 USD sind 1 550 USD geworden – Sie haben also einen Gewinn in Höhe von 100 USD gemacht.

So einfach ist es also, auf dem Forex-Markt Geld zu machen. In der Praxis brauchen Sie zur Durchführung dieser Transaktion nur wenige Klicks.

Spread

Wenn Sie sich die Kursangaben auf der Trading-Plattform anschauen, werden Sie bemerken, dass für jedes Währungspaar zwei Kurse angegeben sind. Der eine Kurs gibt an, zu welchem Kurs Sie kaufen, und der andere, zu welchem Kurs Sie verkaufen können. In der Fachsprache wird der Kurs zu dem Sie kaufen können (Verkaufskurs) als „Briefkurs“ oder „Ask Price“ und der Kurs zu dem Sie verkaufen können (Kaufkurs) mit „Geldkurs“ oder „Bid Price“ bezeichnet. Die Differenz zwischen diesen beiden Kursen ist der „Spread“ [engl. Spanne]. Der Briefkurs ist immer höher als der Geldkurs. So machen also die Devisen-Broker ihr Geld – über den Spread bei den einzelnen Trades.

Der Vorteil des Leverage (Hebel)

Oder: Wie kann man seinen Einsatz verhundertfachen?

Dies ist einer der großen Vorteile beim Devisenhandel: Wenn Ihr Devisen-Broker beispielsweise ein Leverage von 1:100 anbietet, dann können Sie mit 100 Mal mehr Geld handeln, als Sie tatsächlich einsetzen. Das bedeutet, dass Sie für den Kauf von 100 000 EUR/USD, nur 1 000 EUR benötigen. Den Rest für diesen Trade erhalten Sie von Ihrem Broker als Darlehen. Dank dieser Hebelwirkung (leverage effect) können Sie mit 100 Mal mehr Geld handeln als Sie tatsächlich besitzen, wodurch Sie auch 100 Mal höhere Gewinne erzielen können. Allerdings können auch die Verluste 100 Mal höher ausfallen, Sie müssen also Vorsicht walten lassen. Einfach ausgedrückt könnte man sagen, dass der Leverage das Ergebnis Ihrer Trades um 100 multipliziert. Die Geldmittel, die Sie auf Ihrem Trading-Konto hinterlegen, werden „Margin“ genannt und dienen zur Deckung möglicher Verluste. Während Ihre potenziellen Gewinne bei einem Leverage-Trade praktisch unbegrenzt sind, sind etwaige Verluste auf Ihre Margin begrenzt. Daher kann niemals die Situation eintreten, dass ihr Konto einen negativen Saldo aufweist und Ihnen dadurch Verbindlichkeiten entstehen.

Schließen Sie Ihren ersten Forex-Handel ab.

Eröffnen Sie zunächst ein kostenloses Demokonto und melden Sie sich an. Wählen Sie dann ein Währungspaar (z.B. EUR/USD), wählen Sie eine Anzahl und klicken dann auf die Schaltfläche KAUFEN, und schon sind Sie im Spiel! An diesem „Spiel“ nehmen Millionen Personen auf der ganzen Welt teil. Falls der EUR/USD-Kurs nach oben geht, machen Sie Gewinn. In dem Fenster „Offene Positionen“ können Sie schauen, wie hoch Ihr Gewinn ausfällt. Sie können diese Position so lange halten, wie Sie möchten. Und wenn Sie meinen, Sie haben genug verdient, schließen Sie Ihren Trade einfach, indem Sie auf das X in dem Fenster „Offene Positionen“ klicken.

Long- und Short-Trades

In dem obigen Beispiel setzen wir darauf, dass der EUR im Vergleich zum USD steigen wird, daher haben wir EUR/USD gekauft, in der Hoffnung, dieses Währungspaar später zu einem höheren Kurs zu verkaufen. Dies nennt man eine „Long Position“. Aber was sollte man tun, wenn man erwartet, dass der EUR im Vergleich zum USD fallen wird? Nun, in diesem Fall sollte man genau das Gegenteil tun – man verkauft EUR/USD, in der Erwartung, es später zu einem niedrigeren Kurs zu kaufen. Beim Short-Trading können Sie auch bei fallenden Wechselkursen Geld verdienen. Hier ein Beispiel:

  1. Sie gehen davon aus, dass der Kurs für EUR/USD in den nächsten Tagen fallen wird. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt beläuft sich Ihre Position in EUR/USD auf 0.
  2. Sie VERKAUFEN 100 000 EUR/USD bei einem Kurs von 1.4300. Ihre Position ist: Short Position – 100 000 EUR /USD bei 1.4300.
  3. Wenige Tage später KAUFEN Sie 100 000 EUR/USD bei 1.4200. Ihre Position beläuft sich wieder auf 0 und Sie haben auf Ihrem Konto einen Gewinn in Höhe von 1 000 USD gemacht. Bitte beachten Sie, dass die Gewinne und Verluste immer in der zweiten Währung des jeweiligen Währungspaares angegeben werden, in diesem Beispiel also in US-Dollar.

Aktion

EUR/USD Kurs

EUR

USD

Sie erwarten, dass der EUR/USD Kurs in den nächsten Tagen fallen wird.
Sie VERKAUFEN 100 000 EUR/USD.

1.4300

-100 000

+143 000

Wenige Tage später entscheiden Sie sich der Position zu schließen und nehmen Ihren Gewinn mit, indem Sie 100 000 EUR/USD kaufen.

1.4200

+100 000

-142 000

Ergebnis:

0

1000

 


Was sind “Schwebende Aufträge” und wie geht man damit um?

Der Forex-Markt ist 24 Stunden an 5 Tagen der Woche geöffnet. Niemand erwartet, dass Sie die Kurse in dieser ganzen Zeit ständig beobachten. Dennoch können Sie zahlreiche Deals abschließen, ohne ständig vor Ihrem Computer hocken zu müssen. Wie geht das? Ganz einfach, indem man „Schwebende Aufträge“ benutzt. Teilen Sie uns einfach mit, ob Sie KAUFEN oder VERKAUFEN möchten, und zu welchem Kurs. Sobald der von Ihnen festgelegte Kurs erreicht wird, wird die Plattform den gewünschten Deal automatisch ausführen.

Auch das Schließen von offenen Trades ist über die Benutzung „Schwebender Aufträge“ möglich. Probieren Sie es am besten selbst einmal aus. Klicken Sie auf die Position EUR/USD, die Sie zuerst eröffnet haben. Diese befindet sich im Fenster „Offene Positionen“. Ein schwebender Auftrag entsteht. Geben Sie einfach Ihren Ausstiegskurs ein und klicken Sie auf „Bestätigen“.

Schwebende Aufträge zum Schließen von Positionen mit Gewinn werden als „Limit Auftrag“ bezeichnet. Die Aufträge zur Vermeidung von Verlusten und zum Schließen Ihrer Position bei einem bestimmten Verlust werden als „Stop Auftrag“ bezeichnet. Falls Sie für eine Position gleichzeitig eine Stop- und eine Limit Auftrag setzen möchten, steht Ihnen die OCO-Aufträge (One cancels the other = eine Order storniert die andere) zur Verfügung.

Nun wissen Sie, wie man zu Marktkursen KAUFEN und VERKAUFEN kann und wie man schwebende Aufträge platziert. Als Anfänger braucht man nicht mehr zu wissen. Falls Ihnen das bis hierher gefallen hat, sollten Sie am Ball bleiben und herausfinden, wie man zukünftige Marktbewegen vorhersagen kann. Lesen Sie sich dazu bitte die Ausführungen in der Rubrik „Trading erlernen“ durch.

Was ist Auto Close und wie wird es benutzt? forex handel für anfänger

Mit der Auto Close Funktion können Sie einen Marktauftrag ausführen, welcher automatisch geschlossen wird, wenn ein, von Ihnen selbst vorgegebenes Niveau, erreicht wird. Dieses Niveau kann als Marktpreis (Zielkurs) oder als Geldwert (Zielergebnis) angegeben werden. Mit anderen Worten: die Auto Close Funktion wird Ihre Position schließen, wenn Kurs X erreicht wird, oder wenn Sie X Euro als Ergebnis aus der Position haben (dieser Wert wird Ihrer Kontowährung entsprechen).

Hier ist was Sie noch über die Auto Close Funktion wissen sollten:

  • Das ist eine Funktion für Marktaufträge und erlaubt Ihnen einen Marktpreis anzugeben beim wessen erreichen das System Ihre Position schließen wird.
  • Sie können einen Schwebenden Auftrag und einen Marktauftrag mit Auto Close für das gleiche Instrument nicht gleichzeitig platzieren.
  • Mit Auto Close ist es nicht möglich ein Teil der Position zu schließen.
  • Nach dem Schließen mit Auto Close, wird Ihnen das Ergebnis aus der Position in Ihrer Kontowährung angezeigt.

Die 10 Goldenen Regeln des Forex Tradings

  1. Erstellen Sie vor dem Eröffnen einer neuen Position einen Einstiegs- und Ausstiegsplan. Halten Sie an Ihrem ursprünglichen Plan fest und lassen Sie sich nicht von Ihren Emotionen leiten.
  2. Eröffnen Sie nie Positionen mit Ihrem gesamten Guthaben. Dadurch wird das Risiko enorm erhöht. Wir empfehlen Ihnen, nicht mehr als 5% Ihres Guthabens in einer Position zu investieren.
  3. Investieren Sie kein weiteres Geld in Ihre verlierenden Positionen. Es ist immer besser die gewinnenden Positionen etwas länger offen zu halten und die verlierenden Positionen früher zu schließen.
  4. Benutzen Sie Stop-Loss Aufträge für Ihre offenen Positionen. Das wird das Risiko begrenzen und Ihren Kopf für neue Möglichkeiten befreien.
  5. Das Ziel ist mit dem Trend zu handeln. Versuchen Sie mit dem Trend zu handeln, anstatt den Höchst- bzw. Tiefstkurs mitnehmen zu wollen.
  6. Nicht gegen den Markt wetten, denn der Markt hat immer Recht.
  7. Erfolgreiche Trader KAUFEN für gewöhnlich bei schlechten Nachrichten und VERKAUFEN bei guten Nachrichten.
  8. Versuchen Sie nicht, jeden Deal mit Gewinn abzuschließen, das ist nicht möglich. Wichtig ist nur die positive Bilanz zwischen Gewinne und Verluste.
  9. Auch wenn Sie eine kurzfristige Position öffnen, sollten Sie den langfristigen Trend im Auge behalten. Unsere Empfehlung ist, nur dann zu handeln, wenn kurzfristiger und langfristiger Trend übereinstimmen.
  10. Verbessern Sie Ihr Trading ständig indem Sie Ihre alte Trades analysieren. Finden Sie die Fehlern die Sie gemacht haben und versuchen Sie diese zukünftig zu vermeiden.

Technische Analyse in Forex

Was ist Technische Analyse?

Mithilfe von technischen Analysen versuchen Anleger, die Kursbewegungen von Landeswährungen vorherzusehen. Technische Analysen bieten den Anlegern mehrere Ansätze zum Trading. Die Fibonacci-Analyse und die Wellentheorie von Elliott gehen zum Beispiel auf die Dow-Theorie zurück, nach der sich die Märkte in bestimmten Mustern und damit vorhersehbar entwickeln. Technische Analysen konzentrieren sich auf das Ablesen von Chart-Mustern und gehen davon aus, dass sich vergangene Kursentwicklungen wiederholen werden. Bei der technischen Analyse kommt es allein auf die Kurs-Charts an, während die Fundamentaldaten überhaupt keine Rolle spielen.

Man sucht nach bestimmten Mustern, wie zum Beispiel das bekannte Schulter-Kopf-Schulter-Boden oder die Untertasse, und nach Studienindikatoren, wie zum Beispiel die gleitenden Durchschnitte, und man sucht nach bestimmten Formen, wie Unterstützungs- und Widerstandslinien, Kanäle und weniger gut erkennbare Formationen, wie Flaggen oder Wimpel.

Auch nach Zweifachhochs und Zweifachtiefs hält man in Charts Ausschau. Ein Zweifachtief ist dem Buchstaben W ähnlich. Theoretisch wird die Währung nicht unter die beiden tiefsten Punkte des Ws fallen.

Das Zweifachtief markiert den tiefsten Kurs, bis zu dem eine Währung fallen kann, und bei Erreichen der Unterstützungslinie wieder steigt. Ein Zweifachhoch repräsentiert das, was man mit Widerstandslinie bezeichnet, eine Linie, die der Kurs nicht überschreiten wird. Das Zweifachhoch sieht aus wie der Buchstabe M.

Wenn sich das W abzeichnet, entschließen sich die Anleger typischerweise zum Kauf; beim Buchstaben M wird typischerweise verkauft.

Warum funktionieren die technischen Analysen? Nun, wenn eine ausreichende Anzahl an Personen die gleiche Trendlinie ziehen, und wenn eine ausreichende Anzahl an Personen sich auf die gleiche Unterstützungslinie konzentrieren, wird es bei Erreichen dieser Linie eine Reaktion geben. Zusammenfassend könnte man sagen, dass die technischen Analysen deshalb funktionieren, weil es genügend Personen gibt, die diese anwenden und sie daher zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung machen.

Was sind Kerzencharts?

Viele Devisenhändler nutzen die alte Kunst der Kerzenchart-Analyse. Die Kerzencharts vermitteln dem Anleger einen schnellen Überblick über die Marktaktivitäten für einen Tag, eine Woche, einen Monat oder das Jahr. Diese Technik stammt aus dem 17. Jahrhundert, als sie beim Reishandel in Japan angewendet wurde. Heutzutage werden Kerzencharts dazu benutzt, Trades auszulösen und Trendwenden zu erkennen. Zunächst ist es jedoch notwendig, zu verstehen, wie diese zu interpretieren sind. Zum Erstellen eines Kerzencharts braucht man zunächst einen Datensatz, der Eröffnungs- und Schlusskurse, sowie Höchst- und Tiefstkurse für den jeweiligen Zeitraum umfassen muss.

Die länglichen dünnen Linien über und unter den Kerzenkörpern sind die Dochte (die auch als Schatten oder Lunten bezeichnet werden). Der Kerzenkörper repräsentiert den Bereich zwischen dem Eröffnungs- und Schlusskurs. Die Farbe der Kerze gibt an, ob sich der Kurs nach oben oder nach unten entwickelt hat. In unseren Charts benutzen wir die Farben Grün und Rot. Eine lange grüne Kerze bedeutet ein bullisches Muster, also einen Aufwärtstrend. Dies zeigt, dass der Schlusskurs weit über dem Eröffnungskurs lag und dass es einen hohen Kaufdruck gab. Eine lange rote Kerze ist ein typisches bärisches Muster und signalisiert damit einen Abwärtstrend. Ein solches Muster ergibt sich dann, wenn der Schlusskurs deutlich unter dem Eröffnungskurs lag, und die Verkäufer in aggressiver Weise agiert haben. Allgemein kann man sagen, dass die Länge des Kerzenkörpers die Intensität des Kauf- bzw. Verkaufsdruck wiederspiegelt. Kurze Kerzen zeigen also geringe Kursbewegungen an und indizieren eine Konsolidierung.

Und achten Sie besonders auf den Doji (japanisch für Dolch). Dieses Kerzenmuster entsteht, wenn der Eröffnungs- und Schlusskurs sehr nahe beieinander liegen. Die Länge des oberen und unteren Schattens kann variieren und das Ergebnis sieht aus wie ein Dolch bzw. wie ein Plus-Zeichen. Für sich genommen sind Dojis neutrale Muster. Sie zeigen, dass weder Bullen noch Bären in der Lage waren, die Oberhand zu gewinnen, und es könnte sein, dass sich ein Wendepunkt abzeichnet.

Die Relevanz eines Doji hängt von dem vorhergehenden Trend und den vorhergehenden Kerzenmustern ab. Nach einem Aufwärtstrend bzw. nach einer langen grünen Kerze zeigt ein Doji an, dass der Kaufdruck beginnt, nachzulassen. Nach einem Abwärtstrend bzw. nach einer langen roten Kerze zeigt ein Doji an, dass der Verkaufsdruck beginnt, nachzulassen. Ein Doji indiziert, dass die Kräfte von Angebot und Nachfrage in einen gewissen Ausgleich kommen und dass möglicherweise eine Trendwende bevorsteht. Ein Doji für sich genommen ist jedoch für eine solche Aussage nicht ausreichend. Vielmehr müssen weitere Anzeichen vorliegen, die eine solche Vermutung bestätigen.

Kerzenchartmuster bieten visuelle Hinweise, die das Ablesen von Kursentwicklungen erleichtern. Die japanischen Kerzenchartmuster eröffnen den Anlegern ein umfassenderes Verständnis des Marktgeschehens, und bieten eingehendere Informationen als traditionelle Balkendiagramme.

Worum geht es beim Devisen-Trend-Trading?

Das Analysieren von Kursen und das Lesen von Chart-Mustern können Devisenhändler dazu nutzen, zukünftige Kursentwicklungen besser vorherzusehen. Das Folgen von Trends auf den Devisenmärkten ist eine beliebte Strategie. Trends dauern auf den Währungsmärkten für gewöhnlich lange an, sie können sogar jahrelang fortbestehen. Man kann natürlich Geld verdienen, indem man versucht, auf einer relativ kurzfristigen Basis die Höchst- bzw. Tiefsstände mitzunehmen. Man kann jedoch wahrscheinlich viel mehr verdienen, und sich dabei eine Menge Kopfschmerzen und Stress ersparen, wenn man einfach den aktuellen Trends folgt.

Wie zeichnet man eine Trendlinie? Um eine Linie zu ziehen, braucht man zwei Punkte, und wenn die Linie zum dritten Mal berührt wird, dann haben Sie eine Trendlinie.

Im Zusammenhang mit Devisentrends sollte man stets vor Augen haben, dass man mit Währungen unterschiedlicher Länder handelt. Länder entwickeln sich für gewöhnlich in progressiver Weise in eine positive oder eine negative Richtung; es gibt keine kurzfristigen Schwankungen, wonach sich an einem Tag eine positive Entwicklung und am nächsten eine negative Entwicklung abzeichnet. Das ist auch der Grund, warum Trends normalerweise über einen langen Zeitraum anhalten.

Unter Händlern ist folgender Spruch sehr beliebt: „Der Trend ist Dein bester Freund.“ Das stimmt auch, jedoch nur solange der Trend anhält. Devisenmärkte sind Märkte mit einer ziemlich großen Hebelwirkung. Das bedeutet, dass, wenn es eine Trendwende gibt, diese sehr schnell eintritt.

Je signifikanter eine Trendlinie ist, desto schwieriger ist es, diese zu durchbrechen. Es gibt keinen Markt, der immer nur schwarz oder weiß ist. Trends ändern sich. Und zu erkennen, wann sich bestimmte Trendwenden ergeben, ist ein wichtiger Bestandteil jeder Anlagestrategie.

Wie kann man einfache gleitende Mittelwerte (SMAs) benutzen?

Eines der beliebtesten technischen Tools sind die Einfachen Gleitenden Mittelwerte (Simple Moving Average = SMA). Ein gleitender Mittelwert wird herkömmlicherweise dazu benutzt, kurzfristige Fluktuationen auszugleichen und langfristige Trends hervorzuheben. In jedem Falle bleibt ein gleitender Mittelwert hinter dem letzten Datenpunkt zurück, was sich ganz einfach aus der Natur seiner Ausgleichswirkung ergibt. SMAs können anzeigen, ob der aktuelle Kurs für eine bestimmte Anzahl an Tagen über dem durchschnittlichen Kurs liegt.

Wie kann ich einen SMA berechnen? Dazu braucht man bloß eine gewisse Anzahl von Schlusskursen zu addieren und die Summe durch eben diese Anzahl zu dividieren. Wenn Sie dies auf kontinuierlicher Basis tun, erhalten Sie einen einfachen gleitenden Mittelwert. Diesen Mittelwert können Sie dazu nutzen, um KAUF- und VERKAUFssignale zu erzeugen. Schauen Sie sich an, wie das funktioniert!

Ein KAUF-Signal wird erzeugt, wenn der Kurs den gleitenden Mittelwert kreuzt und über diesem schließt.

Es empfiehlt sich, mindestens zwei oder drei SMAs, bezogen auf unterschiedliche Zeiträume, auf den gleichen Chart anzuwenden. Trader bevorzugen für gewöhnlich die Anwendung von 20, 50 oder sogar 200 Tages-SMAs.

Ein KAUF-Signal wird auch dann erzeugt, wenn ein kurzfristiger SMA über einem langfristigen SMA kreuzt. Dies nennt man auch den goldenen Schnitt. Schließlich kann man sich die Richtung des gleitenden Mittelwerts anschauen. Wenn er nach oben zeigt, indiziert er einen Bullen-Markt, wenn er dagegen nach unten zeigt, spricht dies für einen Bären-Markt.

Das Großartige an gleitenden Mittelwerten ist, dass es keinen Raum für Auslegungen gibt. Entweder liegt der Kurs über dem gleitenden Mittelwert oder er liegt darunter. Da gibt es nichts zu diskutieren. Devisenhändler nutzen die SMAs häufig zusammen mit dem Momentum-Indikator, um zu bestimmen, zu welchem Zeitpunkt man ein bestimmtes Währungspaar kaufen bzw. verkaufen sollte

Wie kann man mit der Fibonacci-Rückverfolgung Trendkorrekturen ausmachen?

Einer der gängigsten technischen Indikatoren, die beim Devisenhandel zur Verfolgung zukünftiger Markttrends benutzt werden, ist die so genannte Fibonacci-Rückverfolgung. Dabei handelt es sich um ein Prinzip, das auf einer unendlichen Folge von Zahlen beruht, die im 13. Jahrhundert von dem italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci entdeckt wurde. Im Grunde genommen nimmt man zwei Zahlen, wie zum Beispiel Eins und Zwei, addiert diese Zahlen miteinander, wodurch man die dritte Zahl in der Folge erhält.

Bemerkenswert bei dieser Zahlenfolge ist, dass jede weitere Zahl ungefähr 1 618 Mal größer als die vorhergehende Zahl ist. Dieses gemeinsame Verhältnis zwischen den Zahlen in der Folge stellt die Grundlage für die gemeinsamen Verhältnisse dar, die bei Rückverfolgungstudien verwendet werden.

Im Rahmen der technischen Analyse wird die Fibonacci-Rückverfolgung angewendet, indem man zwei Extrempunkte auf einen Chart nimmt (für gewöhnlich einen Spitzen- und einen Tiefstwert) und den vertikalen Abstand durch die wichtigsten Fibonacci-Verhältnisse, also 23.6%, 38.2%, 50%, 61.8% und 100%, dividiert. Nach der Feststellung dieser Level werden horizontale Linien gezeichnet, die dazu benutzt werden, mögliche Unterstützungs- und Widerstandslinien zu erkennen. Tradern zufolge, die diese Methode anwenden, neigen größere Kursbewegungen dazu, zurückzugehen bzw. umzukehren, wenn einer dieser Fibonacci-Rückverfolgungs-Level erreicht wird.

Das wichtigste Fibonacci-Verhältnis von 61.8% – das auch als „goldener Schnitt“ bezeichnet wird – erhält man, indem man eine Zahl in der Folge durch die Zahl dividiert, die unmittelbar auf die vorgehende folgt. Zum Beispiel: 21/34 = 0.6176.

Das 38.2% Verhältnis erhält man, indem man eine Zahl in der Folge durch die Zahl dividiert, die zwei Stellen weiter rechts in der Folge steht. Zum Beispiel: 55/144 = 0.3819.

Das 23.6% Verhältnis erhält man, indem man eine Zahl in der Folge durch die Zahl dividiert, die drei Stellen weiter rechts in der Folge steht. Zum Beispiel: 13/55 = 0.2363.

Die Kurse tendieren dazu, bei 38.20% bis 61.80% der vorherigen Bewegung wieder aufzutreten, bevor sie sich wieder in die gleiche Richtung bewegen. Aus bisher ungeklärten Gründen scheinen diese Verhältnisse auf dem Markt eine wichtige Rolle zu spielen, ganz genau wie in der Natur. Und sie können dazu benutzt werden, kritische Punkte zu bestimmen, die dazu führen, dass sich die Kursentwicklung eines Instruments umkehrt.

Was sind Elliott-Wellen?

Das Prinzip der Elliott-Wellen ist ein beliebtes technisches Tool zur Vorhersage, in welche Richtung sich die Kurse in der Zukunft entwickeln werden. Ralph Nelson Elliott entdeckte das Geheimnis der Wellenmuster in den 1930er Jahren. Da diese Muster nicht von irgendwo her kommen, oder gar vom Himmel gefallen sind, sondern das Ergebnis sämtlicher Interaktionen der Händler sind, also Kaufen und Verkaufen, kann man diese Muster immer wieder feststellen. Dies zeigt ganz deutlich, dass sich menschliches Verhalten üblicherweise wiederholt. Die wiederholte Wellensequenz von Elliott reflektiert diese menschlichen Emotionen auf dem Markt.

Diese Muster werden durch fünf und drei Wellenbewegungen definiert. Fünf Wellen gehen mit dem Trend, und drei Wellen gehen gegen den Trend. Die fünf Wellen, die sich mit dem Haupttrend bewegen, werden als Antriebswellen bezeichnet. Auf dem Chart werden sie durch Ziffern gekennzeichnet. Die drei Wellen, die sich entgegen dem Trend bewegen, werden als Korrekturwellen bezeichnet und auf dem Chart mit Buchstaben gekennzeichnet. Nachdem die fünf und drei Wellen einen Zyklus vollendet haben, setzt sich die Sequenz fort.

Innerhalb des vorherrschenden Trends sind die Wellen 1, 3 und 5 Motive-Wellen, und jede Motive-Welle unterteilt sich ihrerseits in fünf weitere Wellen. Die Wellen 2 und 4 sind „korrektive“ Wellen und unterteilen sich wiederum in drei Wellen. Bei einem Bären-Markt geht der vorherrschende Trend nach unten, daher zeichnet sich das Muster durch fünf Wellen nach unten und drei Wellen nach oben aus. Motive-Wellen bewegen sich stets mit dem Trend, während sich Korrekturwellen in entgegengesetzter Richtung bewegen.

Unter den Marktfachleuten ist die Wellenanalyse als Bestandteil ihres Tradings weitgehend anerkannt. Um sie beim täglichen Handel anwenden zu können, muss man in der Lage sein, Serien von Wellenmustern zu erkennen.